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Sterbefall

Kontakt:
Standesamt Rimbach

Ansprechpartner im Rathaus:
Martina Sterr
Tel. 09941/940014
E-Mail: martina.sterr@gemeinde-rimbach.de 

Sterbefall was ist zu tun ?

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die bei einem Sterbefall am häufigsten gestellten Fragen in Kürze beantworten.  Wir können dabei leider nicht alle Ihre Fragen beantworten; auf Wunsch erhalten sie weitere Auskünfte beim Standesamt im Rathaus.

Arzt

Ist der Todesfall zu Hause eingetreten, muss zunächst der Hausarzt oder der ärztliche Notdienst  (Tel. 112) informiert werden, der die Todesbescheinigung und den Leichenschauschein ausstellt. Danach ist der Sterbefall zur Beurkundung beim Standesamt anzumelden.
Bei einem Todesfall im Krankenhaus, oder Pflegeheim usw. erhalten Sie dort die notwendigen Auskünfte.

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Bestattungsunternehmen

In den meisten Fällen wird es notwendig sein ein Bestattungsunternehmen zu beauftragen, das die Einsargung und die Überführung des Leichnams in das Leichenhaus des örtlichen Friedhofes in Rimbach übernimmt. Die Wahl des Bestatters ist Ihnen freigestellt, auch ob dieser weitere Leistungen erbringen soll können sie selber entscheiden.

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Anzeige der Sterbefälle

bei Todesfällen zu Hause:

Der Standesbeamte darf den Tod einer Person nur dann in das Sterberegister eintragen, wenn der Sterbefall beim Standesamt angezeigt wird. Jeder Sterbefall muß spätestens am dritten auf den Todestag folgenden Werktag beim Standesamt angezeigt werden.
D.h. Todesfälle zu Hause müssen spätestens am nächsten Tag beim Standesamt im Rathaus Rimbach (entweder persönlich oder einen durch Sie beauftragten Bestatter)  zur Beurkundung angemeldet werden.

Der anzeigeberechtigte Personenkreis  wurde vom Gesetzgeber genau umschrieben und eingegrenzt. Zur Anzeige sind danach verpflichtet:

  • Jede Person mit der der Verstorbene in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat;
  • sowie jede andere Person, die beim Tod zugegen war
  • oder aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Bevor Sie den Sterbefall persönlich beim Standesamt anzeigen, rufen Sie bitte beim Standesamt an und melden den Sterbefall zunächst telefonisch, damit die Beurkundung vorbereitet werden kann. Sie ersparen sich damit unnötige Wartezeiten.

Bei der Anzeige im Standesamt sind mitzubringen:

  • Wenn der Versorbene verheiratet war oder eine Lebenspartnerschaft bestand:
  • die Geburtsurkunden der Ehegatten bzw. Lebenspartner und die Eheurkunde/Lebenspartnerurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister/Lebenspartnerschaftsregister.
  • Wenn die Ehe oder Lebenspartnerschaft des Verstorbenen bereits aufgelöst war:
  • Geburtsurkunde des Verstorbenen und Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde der letzten Ehe oder Lebenspartnerschaft oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister/Lebenspartnerschaftsregister, ggf. ein gesonderter Nachweis über die Auflösung.
  • Eine vor dem 01.01.2009 ausgestellte geglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch(ggf. ergänzend das rechtskräftige Scheidungsurteil) oder eine aus dem Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch ausgestellte Eheurkunde oder beglaubigte Abschrift mit Scheidungsvermerk. Falls eine Eheurkunde vorgelegt wird, ist zusätzlich eine Geburtsurkunde des Verstorbenen erforderlich,
  • Nachweis über den letztn Wohnsitz
  • ?rtzliche Todesbescheinigung mit dem vertraulichen und nicht vertraulichen Teil

Das Standesamt eurkundet aufgrund dieser Anmeldung den Sterbefall im Sterberegister und stellt Ihnen die notwendigen Sterbeurkunden aus, die Sie für Rentenzwecke, Krankenkasse oder Versicherungen benötigen.

Bei der Anmeldung des Sterbefalls sind auch Namen und genaue Anschriften der Angehörigen ( Kinder, Geschwister usw.) anzugeben, bzw. ob Grund- oder sonstiges Vermögen (z.B. Bankguthaben) vorhanden ist, da in diesen Fällen durch das Amtsgericht Cham ein Erbschein erteilt werden muss

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bei Todesfällen in einem auswärtigen Krankenhaus:

werden durch das zuständige Standesamt am Sterbeort beurkundet.  Bei Todesfällen in Krankenhausanstalten ist eine mündliche Anzeige des Sterbefalls durch die Angehörigen beim Standesamt nicht erforderlich.

Die Anzeige des Sterbefalls an das Standesamt zur Beurkundung erfolgt in diesem Fällen schriftlich von der jeweiligen Krankenhausverwaltung. Setzen Sie sich deshalb mit der Krankenhausverwaltung in Verbindung.

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Unnatürliche Todesfälle:

Bei unnatürlichen Todesfällen, Unfällen, Freitod, Auffinden einer Leiche ist die Polizeiinspektion Kötzting zu verständigen. Diese Sterbefälle müssen durch die zuständige Kriminalpolizeiinspektion Regensburg beim Standesamt zur Beurkundung angezeigt werden.
Erst nach dieser Anzeige ist eine Beurkundung durch das Standesamt zulässig.

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Friedhofsverwaltung

Der Todesfall ist umgehend bei der Gemeinde ( Tel. 09941 / 940014 und dem Pfarramt ( Tel. 09941 / 1368 ) wegen der Absprache eines Beerdigungstermins zu melden.
Soweit Sie noch keine eigene Grabstelle haben, kann bei der Gemeinde dabei auch ein Grabplatz erworben werden.

Sargträger
Sargträger sind von den Angehörigen selber zu stellen.
 
Aussegnungshalle / Leichenhaus
Bei einem Sterbefall informieren Sie bitte Ihren Bestattungsunternehmer, der sich auch um die Überführung in die Aussegnungshalle/Leichenhaus kümmert.
 
Grabmale/Grabausstattungen
Die spätere Aufstellung von Grabmalen und sonstigen Grabausstattungen bedarf der Genehmigung, die vom beauftragten Steinmetz bei der Friedhofsverwaltung zu beantragen ist. Hinsichtlich der Größe von Grabmalen und Grababdeckplatten gelten besondere Vorschriften, über die ebenfalls die Friedhofsverwaltung gerne Auskunft erteilt.

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Gebühren:

Für das Bestattungswesen fallen verschiedene Gebühren an (Verwaltungsgebühren beim Standesamt, Friedhofs- u. Leichenhausgebühren, Grabnutzungsrechte), die von der Gemeinde auf Grundlage der jeweils geltenden Gebührensatzung erhoben werden.

Verwaltungs- und Friedhofsgebühren:

  • für Beurkundung des Sterbefalls beim Standesamt
    kostenlos
  • Urkunden für Renten- und Sozialversicherungszwecke
    kostenlos
  • Sonstige Sterbeurkunden für priv. Gebrauch
    10,00 €  pro Urkunde

Weitere Gebühren fallen an für:

  • für den Bestattungsunternehmer ( nach Vereinbarung )
  • für Entfernen der Grabeinfassung und seitl. Lagerung, Aushub und Wiedereinfüllen der Grabstelle einschließlich Abtransport und Lagerung des überschüssigen Erdreichs am Lagerplatz im Friedhof ( Pauschalbetrag i.H.v. 286,32 €  )
  • für Wiedereinsetzen der Grabeinfassung u. Beschriftung des Grabsteins ( Gebühr nach Vereinbarung )
  • für Sargträger und Betreuung der Aussegnungshalle.

Die Gebühren für den Erwerb oder Verlängerung eines Grabplatzes ( alle 10 Jahre )  sind aus der Gebührensatzung der gemeindlichen Bestattungseinrichtungen zu ersehen. Am Ende dieser Informationen können Sie die Satzungen einsehen oder als Download herunterladen und ausdrucken.

Sterbeurkunde

Eine Sterbeurkunde bekommen Sie bei dem Standesamt des Sterbeortes. Für die Zuständigkeit gilt das selbe wie bei der beglaubigten Abschrift aus dem Geburteintrag.

Notwendige Unterlagen:

Bei der Anforderung der Urkunden muss nachgewiesen werden, dass Sie zur Anforderung der Urkunde berechtigt sind

Gebühren: 10,00 €
Auf Anfrage erteilt Ihnen das Standesamt gerne Auskunft.

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