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Zeugnisse der Geschichte

Geschichtsreich ist die Umgebung von Rimbach: Da ist der Burgstall auf dem Hohen Bogen, der unvollendet gebliebene Burgbau Albert III. von Hohen Bogen, beim Gehöft Aigenhof befinden sich wall- und grabenartige Reste, die auf eine frühere Befestigung hinweisen, auch sogenannte Schrazellöcher.

Derartige unterirdische Anlagen befinden sich auch in Götzelhof, dessen Kapelle aus dem Jahr 1703 stammt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Burgruine Lichtenegg, eine Burg am Bayerweg aus der Zeit Albert III. von Bogen (Dienstmannenburg). 1300 verkaufte ein Heinrich von Lichtenegg seine Burg an die Herzöge von Niederbayern. 1341 tauchten die Sattelbogener auf Lichtenegg auf, es folgten die Pfahler, Rainer, Paumgartner, Ahamer, Eyb, ab 1640 die Pellkover. Zu Apains Zeit (zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts) war die Burg bereits im Verfall. Die Burgruine steht unter Denkmalschutz.

Umfangreiche Restaurierungen wurden 1963 eingeleitet. Johann Ernst von Pellkoven hat unter dem alten Burgstall von 1666 ein neues "Schlößchen" erbaut. Etwa 1741 ging Lichtenegg (Hofmark) an die Nothafft von Weißenstein über, dessen Patriomanialgericht I. Klasse zu Runding auch die ehemalige Hofmark Lichtenegg erfaßte. In Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten 1963 wurden Funde gemacht, die nachweisen, daß Lichtenegg im Hussitensturm zerstört worden ist.
 

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